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28.02.2018

VBE: Dreigliedriges Schulsystem?

18 % weniger Hauptschüler

„Der Wandel unseres Schulsystems ist im vollen Gange. Politik und Gesellschaft dürfen den Bildungsgang Hauptschule nicht unterschätzen, der mit oder ohne die Hauptschule als Institution nicht wegfallen kann. Hier ist die Politik gefragt, Lösungen zu finden“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung, anlässlich der heute veröffentlichten Statistik der Schülerzahlen an Hauptschulen.

Der Wandel der Schullandschaft bringt neue Regelungen mit sich, die kritisch zu prüfen sind. Der Paragraph 132c ermöglicht Schulträgern von Realschulen etwa die Einrichtung eines Bildungsgangs ab Klasse 7, der zu den Abschlüssen der Hauptschule führt. „Der Paragraph 132c ist nur eine Krücke. Er liefert kein vollwertiges System und führt im Zweifel sogar zu weiteren Schließungen von Hauptschulen. Die Realschule wird dadurch zur Auffangschule gemacht. Das Sterben der Hauptschulen erfordert angemessene Lösungen. Auf Seiten der Politik muss die Situation dringend neu durchdacht und geändert werden.“

Weiterführende Informationen:

Die Ergebnisse für Gemeinden, Städte und Kreise

Link zur PDF: Gutachten „Länger gemeinsam lernen. Erleichterte Gründung und Weiterführung von Schulen des längeren gemeinsamen Lebens in NRW“ von Dr. Ernst Rösner


Pressemitteilung 22-2018
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28.02.2018
VBE: Keine Medienkompetenz ohne entsprechende Ressourcen

Das Schulministerium bereitet einen Erlass vor, der Medienkunde zur Pflicht machen soll. Der VBE weist auf die notwendigen Gelingensbedingungen hin. Bis zum Jahr 2021 sollen Schulen entsprechende Konzepte erarbeiten. „Wenn bis 2021 die Schulen gefordert sind Konzepte zu liefern, dann sind vorher die Schulträger und das Land gefordert die ausreichende Ausstattung und Infrastruktur zu stellen. Medienkompetenz als eine der entscheidenden Schlüsselkompetenzen unserer Zeit gehört priorisiert. Die Frage ist allerdings, ob dafür ausreichend Ressourcen zur Verfügung gestellt werden können“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung.

22.02.2018
VBE: NRW erneut Schlusslicht

Mit den geringsten Ausgaben für Schulen je Schülerin und Schüler belegt NRW einen traurigen letzten Platz im Ländervergleich. Die heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes listen die Ausgaben des Haushaltsjahres 2015 auf. „Wer in Bildung investiert, investiert in die Zukunft. NRW kann es sich nicht leisten hier zu sparen. Wir fordern höhere Ausgaben pro Schüler, flächendeckende Schulsozialarbeit und echte Maßnahmen gegen Lehrermangel“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

21.02.2018
VBE: Lehrkräfte verdienen mehr Wertschätzung

„Der Lehrermangel ist die größte und wichtigste Herausforderung für Frau Gebauer. Ohne originär ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer kann es keine weltbeste Bildung geben. Ohne ausreichend Lehrkräfte können Inklusion und Integration kaum gelingen. Wir erwarten heute klare Signale gegen den Lehrermangel. Ein entscheidender Schritt wäre es, den gleichen Lohn für gleiche Arbeit zu zahlen, damit der Beruf attraktiver wird und Lehrerinnen und Lehrer endlich mehr Wertschätzung erhalten. Das wäre eine langfristige und wirksame Maßnahme“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich der heutigen Sitzung des Schulausschusses.

20.02.2018
VBE: Integration geht nicht durch Exklusion

„Die Antwort auf den Anstieg der ausländischen Schülerinnen und Schüler darf nicht Exklusion sein, wie wir es etwa in Hagen erleben. Integration kann nur durch den gemeinsamen Unterricht gelingen. Vor allem Sprache ist der Schlüssel zur Welt. Doch Exklusion verhindert den Spracherwerb und die schulische Integration. Wir brauchen endlich angemessene Arbeitsbedingungen für den Integrationsort Schule. Das Potential ist riesig, aber die Bedingungen stimmen nicht. Zu große Klassen, zu wenig Lehrer und zu wenig Sozialarbeiter, um angemessen arbeiten zu können“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich des Anstiegs der ausländischen Schülerinnen und Schüler in NRW.

20.02.2018
VBE: Weltfremde Idee

Das Fach Englisch darf nicht zum Bauernopfer werden. Die eigentlich ursächlichen Probleme für die ausbaufähigen Leistungsergebnisse der Grundschüler sind bestens bekannt: Lehrkräftemangel, zu große Klassen und die geringsten Pro-Kopf-Investitionen pro Schüler in Deutschland. Es darf nur um eine Optimierung des Übergangs und des Unterrichts sowohl in den Grundschulen als auch in den weiterführenden Schulen gehen. Eine Streichung des Englischunterrichts wäre mit Blick auf die Globalisierung, die Studienergebnisse zum Thema und die Erfahrung der Grundschullehrkräfte schlicht weltfremd“, erklärt Anne Deimel, stellvertretende Vorsitzende der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich der morgigen Anhörung im Landtag.

19.02.2018
VBE: Qualität vor Flexibilität

Volle Flexibilität klingt zunächst sehr attraktiv. An erster Stelle sollte jedoch die Qualität des Ganztags stehen. Was der Ganztag insgesamt braucht, sind verbindliche Standards und keine Drehtür. Gute Bildung und Betreuung dürfen keine Glückssache sein“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich des Erlasses für mehr Flexibilität in der offenen Ganztagsschule.

19.02.2018
VBE: Seiteneinstieg kein Allheilmittel

„Um Kindern im Grundschulalter Freude am Sport zu vermitteln, ist grundlegendes Wissen über die entsprechende Methodik und Didaktik entscheidend. Statt mit Seiteneinstieg die Löcher zu stopfen sollte die Politik die Zugangsvoraussetzungen zum Studium anpassen. Der Seiteneinstieg ist kein Allheilmittel. Wir haben schon mehrfach darauf hingewiesen, dass die Zugangsvoraussetzungen für das Grundschullehramt zu hoch sind. Das ist aber nur eine Stellschraube. Der Lehrerberuf muss insgesamt attraktiver werden. Eine gleiche Bezahlung aller Lehrkräfte wäre ein wichtiger Schritt – auch in Richtung angemessener Wertschätzung“, erklärt Anne Deimel, stellvertretende Landesvorsitzende der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung, anlässlich der Recherchen der Zeitung Rheinische Post über den Sportlehrermangel in NRW.

05.02.2018
VBE: Gemeinsam entscheiden

'Grundschullehrkräfte haben keine Glaskugel mit der sie die Schullaufbahn eines Kindes hundertprozentig vorhersagen können. Wer ein faires Schulsystem haben möchte, bezieht für die Entscheidung alle Seiten – auch Eltern – mit ein und stärkt die Durchlässigkeit. Gerne stehen wir der Politik konstruktiv zur Seite, um ein Übergangsmanagement zu erarbeiten. Bildungschancen statt stärkerer Verbindlichkeit', fordert Stefan Behlau, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich der Diskussion zum verbindlichen Grundschulgutachten.

02.02.2018
VBE: Entschieden gegen Kinderarmut vorgehen

„Armut verhindert einen erfolgreichen Bildungsweg. Kitagebühren erschweren frühkindliche Bildung. Knappes Geld sorgt in Schulen teils für hungrige und damit unkonzentrierte Kinder. Das darf nicht länger zum Alltag gehören. Wir fordern echte Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich des heute veröffentlichten Kinderreports.

01.02.2018
VBE: Ursachen finden statt bestrafen

„Ursachen zu finden, auch mit Hilfe der Lehrerinnen und Lehrer, statt Kinder zu bestrafen, hilft. Motivation ist ein stärkerer Motor als Angst. Umgekehrt ist ehrliches Lob und herzliche Wertschätzung wertvoller als jedes Geschenk. Das richtige Fingerspitzengefühl ist gefragt, wenn Kinder mit dem Zeugnis nach Hause kommen“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender der Lehrergewerkschaft Bildung und Erziehung (VBE) NRW, anlässlich der morgigen Zeugnisvergabe.

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